Berufsunfähigkeit

Die Berufsunfähigkeitsversicherung (kurz: BU-Versicherung) ist neben der Unfallversicherung der bekannteste Zweig der Invaliditätsversicherung. Sie kann als Zusatzversicherung (Berufsunfähigkeitszusatzversicherung (BUZ)) zu einer Lebensversicherung oder Rentenversicherung oder als selbständige Berufsunfähigkeitsversicherung (SBU) abgeschlossen werden.
Während die Unfallversicherung nur bei Unfällen leistet, bietet die Berufsunfähigkeits-versicherung auch Schutz vor den finanziellen Risiken von Krankheit und Invalidität.
 
Den gesundheitlich bedingten finanziellen Ausfall kann eine BU ausgleichen. Diese springt ein, wenn der Versicherte seinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kann. Durch die Zahlungen einer BU kann der Versicherte seinen Lebensstandart weiterhin halten.

Stellen Sie sich vor, Sie könnten Ihren gelernten Beruf nicht mehr ausüben. Wer kommt dann für Ihren Lebensunterhalt auf? Vom Staat ist nur wenig Hilfe zu erwarten. Sorgen Sie besser heute vor. Hier finden Sie günstige Versicherungen gegen Berufsunfähigkeit!
Das Risiko der Berufsunfähigkeit betrifft nicht nur Menschen, die von ihrer Hände Arbeit leben. Jeder ist gefährdet. So hat jeder dritte Fall von Berufsunfähigkeit heute psychische Gründe.
Vom Sozialstaat ist bei Berufsunfähigkeit nur wenig Hilfe zu erwarten. Die gesetzliche Rente wegen Erwerbsminderung ist an strenge Bedingungen geknüpft. Gerade junge Menschen erhalten oft so wenig, dass der soziale Abstieg vorprogrammiert ist.

Private Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich
Da der Staat bei Berufsunfähigkeit kaum Hilfe leistet, müssen Sie sich privat absichern. Dabei gilt als Faustregel: Je jünger der Antragsteller, um so günstiger der Schutz vor Berufsunfähigkeit. Auch der Umfang der Versicherung spielt eine Rolle. Wenn Sie eine volle Absicherung vereinbaren, zahlt die Versicherung bereits bei eingeschränkter Berufsunfähigkeit. Bei einer Teilabsicherung sparen Sie Beiträge, müssen unter Umständen aber eine Arbeit annehmen, die Ihrer Ausbildung nicht entspricht.

Jede Berufsunfähigkeitsabsicherung ist auch an eine medizinische Kontrolle geknüpft. Wer Gesundheitsrisiken hat oder in gefährlichen Berufen arbeitet, muss höhere Beiträge zahlen. Achten Sie auf die Höhe der Auszahlung. Sie sollte mindestens 75 Prozent ihres Nettoeinkommens ausmachen, wenn Sie von ihrem normalen Lebensstandard nicht allzu weit abrücken wollen.


Risiko Berufsunfähigkeit
Das Risiko der Berufsunfähigkeit wird von den meisten Menschen stark unterschätzt. Jeder dritte Berufstätige wird vor Rentenbeginn berufsunfähig. Hauptursachen sind Schäden an Gelenken und Wirbelsäule dicht gefolgt von den immer häufiger auftretenden seelischen Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Krankheiten und Tumoren.
 
Eklatante Versorgungslücke
Seit 2001 erhalten nach 1960 geborene Menschen im Falle der Berufsunfähigkeit nur noch eine Erwerbsminderungsrente - und das auch nur, wenn 3 Stunden Arbeit täglich nicht mehr möglich sind. Der gesetzliche Schutz ist damit faktisch nicht mehr existent. Die eigene Absicherung dieses Risikos ist unverzichtbar!
Kaum jemand will sich in jungen Jahren mit dem Gedanken auseinandersetzen, den eigenen Beruf einmal nicht mehr ausüben zu können. Doch immerhin wird etwa jeder dritte Berufstätige noch vor Rentenbeginn berufsunfähig, sei es durch einen Unfall oder eine schwere Krankheit. Informieren Sie sich also rechtzeitig über passende Vorsorgemaßnahmen!

Denn seit 01. Januar 2001 erhalten alle nach 1960 geborenen Berufstätigen im Fall der Berufsunfähigkeit faktisch keine Zahlungen mehr aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Statt dessen wurde die Erwerbsminderungsrente eingeführt, auf die aber auch nur der Anspruch hat, der nicht einmal mehr drei Stunden täglich irgendeine Arbeit verrichten kann. Die staatlichen Hilfen sind zudem so niedrig bemessen, dass sie Sie und Ihre Familie keinesfalls vor dem finanziellen Absturz bewahren können.
Berufsunfaehigkeitsversicherungen sind sehr komplizierte Produkte. Denn es gibt einen ganzen Dschungel an unterschiedlichen Leistungen, die ein Laie aufgrund der Fachtermina aber kaum bewerten oder unterscheiden kann.

In jedem Fall ist es sinnvoll, sich über Berufsunfaehigkeitsversicherungen intensiv zu informieren, denn eine eintretende Berufsunfähigkeit zu einem finanziell extrem belastenden Ereignis, weshalb hier Versicherungsexperten auch von einer elementar und existenziell wichtigen Versicherung sprechen.

 

Die Grundlagen
Kann man seinen Beruf aufgrund einer Krankheit nicht mehr ausüben und wird berufsunfähig, zahlt die Versicherung eine monatliche Rente. Da die staatlichen Leistungen im Bereich der Berufsunfähigkeit sehr gering ausfallen, betrachten Finanzexperten die Berufsunfähigkeitsversicherung als eine der wichtigsten Vorsorgemaßnahmen überhaupt.

Da verwundert es, dass die meisten Menschen das Risiko, berufsunfähig zu werden, immer noch unterschätzen. Gerade junge Menschen, die noch in der Ausbildung oder im Studium stehen, beschäftigen sich nach Angaben von Verbraucherschützern und Finanzexperten viel zu selten mit dem möglichen Verlust des angestrebten und erträumten Berufs. Dabei wird etwa jeder dritte Arbeiter vor dem Rentenalter berufs- oder erwerbsunfähig. Private Vorsorge ist also unerlässlich. Informieren Sie sich hier!
Leistungsumfang
Über die Berufsunfähigkeitsversicherung bekommt der Versicherte eine monatliche Rente.

Für wen sinnvoll?
Grundsätzlich sollte jeder Berufstätige sein Risiko der Berufsunfähigkeit infolge von Krankheit oder Unfall zusätzlich absichern. Das gilt insbesondere für alle Berufsanfänger ob selbständig oder angestellt.

Risiko Berufsunfähigkeit
Kaum jemand will sich in jungen Jahren mit dem Gedanken auseinandersetzen, den eigenen Beruf einmal nicht mehr ausüben zu können. 

Die Kosten
Bei der Berechnung der Beiträge teilen die Versicherungsgesellschaften ihre Kunden in verschiedene Gruppen mit unterschiedlich hohem Risiko ein.

Berufsunfähigkeitsvergleich
Wir sagen Ihnen, wieviel Sie für eine private Berufsunfähigkeitsversicherung ungefähr bezahlen müssen. Es ist jedoch nicht nur der Preis ausschlaggebend.

Aufgepasst!
Eine gängige Form der Vorsorge ist die Kombination aus Berufsunfähigkeits- und Risikolebensversicherung.

Der richtige Vertrag
Haben Sie sich für eine Berufsunfähigkeitsversicherung entschieden, sehen Sie sich vermutlich mit einer Vielzahl von Anbietern konfrontiert.

Leistungsumfang
Über die Berufsunfähigkeitsversicherung bekommt der Versicherte eine monatliche Rente, sofern die Berufsunfähigkeit durch Krankheit und Unfall entstanden und ärztlich nachgewiesen ist.

Darüber hinaus beteiligen sich manche Versicherer auch an Rehabilitationsmaßnahmen oder helfen beim Wiedereinstieg ins Berufsleben.

Vor Abschluss an die Zukunft denken
Möchten Sie die Rentenzahlungen später eventuell erhöhen, um sie gestiegenen Lebenshaltungskosten oder einer veränderten familiären Situation anzupassen, sollten Sie dies im Vertrag ausdrücklich vereinbaren.
Für wen sinnvoll?
Grundsätzlich sollte jeder Berufstätige sein Risiko der Berufsunfähigkeit infolge von Krankheit oder Unfall zusätzlich absichern. Das gilt insbesondere für alle Berufsanfänger ob selbständig oder angestellt, da der gesetzliche Mindestanspruch auf eine Erwerbsminderungsrente erst nach 5 Jahren Wartezeit greift. Bis dahin besteht kein Versicherungsschutz. Für Schüler, Auszubildende, Studenten und Hausfrauen bestehen auch keine Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Der Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsrente ist daher zwingend notwendig. Allerdings greift hier der Versicherungsschutz in der Regel erst bei vollständiger Erwerbsunfähigkeit, bzw. die Ausbildung oder das Studium muss bereits zu 2/3 absolviert sein.
Die Kosten
Bei der Berechnung der Beiträge teilen die Versicherungsgesellschaften ihre Kunden in verschiedene Gruppen mit unterschiedlich hohem Risiko ein. Grundlage hierfür ist der ausgeübte Beruf. So hat ein Akademiker, der überwiegend im Büro arbeitet ein weitaus geringeres Risiko, berufsunfähig zu werden als ein Bauarbeiter oder Landwirt. Menschen mit überwiegend körperlichen Tätigkeiten zahlen die höchsten Beiträge.

Darüber hinaus spielt auch das Alter eine Rolle. Generell gilt: Je jünger Sie bei Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung sind, desto günstiger sind in der Regel die Konditionen.
Aufgepasst!
Eine gängige Form der Vorsorge ist die Kombination aus Berufsunfähigkeits- und Risikolebensversicherung. Kann der Versicherte seinen Beruf auf Grund von Krankheit oder Unfall nicht mehr ausüben, bezieht einer eine monatliche Rente; im Fall seines Todes erhalten die Angehörigen eine bestimmte Summe, die im Vertrag festgeschrieben wurde. Sinnvoll ist diese Kombination, die mitunter teurer ist als der reine Berufsunfähigkeitsschutz, also nur für Menschen, die Angehörige zu versorgen haben.

Achten Sie auch darauf, dass Ihr Vertrag nicht zu früh ausläuft und die Rente nicht zu knapp kalkuliert ist. Beziehen Sie Faktoren wie Inflation oder steigende Ansprüche im Alter in Ihre Berechnungen unbedingt mit ein. Nutzen Sie wenn möglich die Option auf Höherversicherung - ohne dass Sie einen weiteren Gesundheitscheck durchführen lassen müssen.
Der richtige Vertrag
Haben Sie sich für eine Berufsunfähigkeitsversicherung entschieden, sehen Sie sich vermutlich mit einer Vielzahl von Anbietern konfrontiert. Bei der Auswahl gilt: Wichtiger noch als der Preis sind die Bedingungen, die Ihnen Ihre Versicherungsgesellschaft bietet.

Die so genannte abstrakte Verweisung auf einen Beruf bietet dem Versicherer die Möglichkeit, sich vor Rentenzahlungen mit dem Argument zu drücken, der Kunde könne trotz gewisser gesundheitlicher Einschränkungen noch einer anderen als der bisherigen Tätigkeit nachgehen. In jedem Fall sollten Sie ein Angebot wählen, das den Verzicht auf diesen Passus ausdrücklich anführt - nur so bekommen Sie in jedem Fall Ihre monatlichen Rentenzahlungen.


In vielen Bereichen ist der Beamte durch seinen besonderen Status besser abgesichert, als ein Arbeitnehmer der freien Wirtschaft. Im Falle der Dienstunfähigkeit jedoch, ist dies keineswegs der Fall. Im Gegenteil: Beamtenanwärter, Beamte auf Widerruf und Beamte auf Probe bekommen bei vorzeitiger Dienstunfähigkeit keinerlei Leistungen vom Staat. Selbst Beamte auf Lebenszeit bekommen in den ersten 5 Berufsjahren keine Dienstunfähigkeitsrente. Erst nach dieser Zeit besteht zwar bei Dienstunfähigkeit ein Anspruch auf Rente, dieser reicht aber in keinster Weise aus, um Ihren gewohnten Lebensstandard halten zu können.
Diese Versorgungslücke können Sie nur mit einer privaten Dienstunfähigkeits-versicherung schließen.
 

 
Bei dieser Form der Absicherung handelt es sich um eine kostengünstigere Variante der Berufsunfähigkeitsversicherung.
Hierbei wird nicht der entsprechende Beruf abgesichert ( der Versicherungsnehmer kann nicht mehr in seinem Beruf tätig sein ), sondern die allgemeine Erwerbstätigkeit.
D.h. der Versicherungsnehmer ist aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr erwerbsfähig.

Erwerbsunfähigkeitsversicherung – Absicherung bei Erwerbsunfähigkeit
Einige Gesellschaften bieten neben der Berufsunfähigkeitsversicherung auch die vergleichsweise kostengünstige Erwerbsunfähigkeitsversicherung an. Wie die gesetzliche Rentenversicherung leistet die private Erwerbsunfähigkeitsversicherung aber nur bei echter Erwerbsunfähigkeit. Diese liegt vor, wenn Sie aufgrund Ihres schlechten Gesundheitszustands nur noch teilweise oder gar nicht mehr irgendeinen Beruf ausüben können. In diesem Fall wird eine Erwerbsunfähigkeitsrente gezahlt.
Höhe der Erwerbsunfähigkeitsrente
Selten wird eine Erwerbsunfähigkeit tatsächlich anerkannt. Oft kann der Anbieter der Erwerbsunfähigkeitsversicherung die Leistung mit dem Argument verweigern, dass Sie durchaus noch zu körperlich oder geistig weniger belastenden Tätigkeiten in der Lage seien. Hierbei spielt es keine Rolle, ob Sie dazu bereit sind oder eine passende Stelle überhaupt finden.

Erwerbsunfähigkeitsversicherung – für wen?
Die Erwerbsunfähigkeit Versicherung kann sinnvoll sein für Personen, die in der Ausbildung oder im Studium sind und deshalb noch keinen bestimmten Beruf versichern können. Diese Versicherung kann meist später in einen vollständigen Berufsunfähigkeitsschutz umgewandelt werden.
Ein Vorteil der Erwerbsunfähigkeitsversicherung ist der geringe Beitrag. Jedoch leistet sie wie erwähnt nur bei echter Erwerbsunfähigkeit. Es verhält sich also prinzipiell wie bei der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente.
Erwerbsunfähigkeit
Bei Erwerbsunfähigkeit handelt es sich um einen krankheits- oder behinderungsbedingten Zustand, aufgrund dessen eine Person keinen Beruf mehr ausüben und ihren Lebensunterhalt verdienen kann. Ein aktueller Begriff ist „Erwerbsminderung“. Kann ein Betroffener nur noch maximal drei Stunden täglich einen Beruf ausüben, so liegt vollständige Erwerbsminderung vor. Teilweise Erwerbsminderung bedeutet, dass eine Person immer noch zwischen drei und sechs Stunden täglich einem Beruf nachgehen kann.
Im ersten Fall erhält der Betroffene vom Staat nur etwa 30 Prozent seines vorherigen Bruttolohns. Im zweiten Fall handelt es sich nur noch um rund 15 Prozent, und der Staat kann dann auch die Ausübung eines anderen Berufs vorschreiben.
In Deutschland spielt der Begriff Erwerbsunfähigkeit vor allem für eine entsprechende Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung eine Rolle. Seit 2005 stellt die Erwerbsfähigkeit auch ein Kriterium dafür dar, ob man Arbeitslosengeld II oder Grundsicherung bei Erwerbsminderung oder Hilfe zum Lebensunterhalt erhält.
 
Art der Absicherung Leistungen
Private Berufsunfähigkeitsversicherung Zahlung einer vereinbarten Rente, wenn Sie Ihren Beruf zu 50 Prozent nicht mehr ausüben können
Private Erwerbsunfähigkeitsversicherung Zahlung einer vereinbarten Rente, wenn Sie gar keinen Beruf mehr ausüben können
Gesetzliche Erwerbsminderungsrente 15 Prozent Ihres vorherigen Bruttogehalts, wenn Sie noch drei bis sechs Stunden täglich irgendeinen Beruf ausüben können /
30 Prozent Ihres vorherigen Bruttogehalts, wenn Sie nur noch maximal drei Stunden täglich irgendeinen Beruf ausüben können
 

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