Erwerbsunfähigkeitsversicherung – Absicherung bei Erwerbsunfähigkeit

 
Bei dieser Form der Absicherung handelt es sich um eine kostengünstigere Variante der Berufsunfähigkeitsversicherung.
Hierbei wird nicht der entsprechende Beruf abgesichert ( der Versicherungsnehmer kann nicht mehr in seinem Beruf tätig sein ), sondern die allgemeine Erwerbstätigkeit.
D.h. der Versicherungsnehmer ist aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr erwerbsfähig.

Erwerbsunfähigkeitsversicherung – Absicherung bei Erwerbsunfähigkeit
Einige Gesellschaften bieten neben der Berufsunfähigkeitsversicherung auch die vergleichsweise kostengünstige Erwerbsunfähigkeitsversicherung an. Wie die gesetzliche Rentenversicherung leistet die private Erwerbsunfähigkeitsversicherung aber nur bei echter Erwerbsunfähigkeit. Diese liegt vor, wenn Sie aufgrund Ihres schlechten Gesundheitszustands nur noch teilweise oder gar nicht mehr irgendeinen Beruf ausüben können. In diesem Fall wird eine Erwerbsunfähigkeitsrente gezahlt.
Höhe der Erwerbsunfähigkeitsrente
Selten wird eine Erwerbsunfähigkeit tatsächlich anerkannt. Oft kann der Anbieter der Erwerbsunfähigkeitsversicherung die Leistung mit dem Argument verweigern, dass Sie durchaus noch zu körperlich oder geistig weniger belastenden Tätigkeiten in der Lage seien. Hierbei spielt es keine Rolle, ob Sie dazu bereit sind oder eine passende Stelle überhaupt finden.

Erwerbsunfähigkeitsversicherung – für wen?
Die Erwerbsunfähigkeit Versicherung kann sinnvoll sein für Personen, die in der Ausbildung oder im Studium sind und deshalb noch keinen bestimmten Beruf versichern können. Diese Versicherung kann meist später in einen vollständigen Berufsunfähigkeitsschutz umgewandelt werden.
Ein Vorteil der Erwerbsunfähigkeitsversicherung ist der geringe Beitrag. Jedoch leistet sie wie erwähnt nur bei echter Erwerbsunfähigkeit. Es verhält sich also prinzipiell wie bei der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente.
Erwerbsunfähigkeit
Bei Erwerbsunfähigkeit handelt es sich um einen krankheits- oder behinderungsbedingten Zustand, aufgrund dessen eine Person keinen Beruf mehr ausüben und ihren Lebensunterhalt verdienen kann. Ein aktueller Begriff ist „Erwerbsminderung“. Kann ein Betroffener nur noch maximal drei Stunden täglich einen Beruf ausüben, so liegt vollständige Erwerbsminderung vor. Teilweise Erwerbsminderung bedeutet, dass eine Person immer noch zwischen drei und sechs Stunden täglich einem Beruf nachgehen kann.
Im ersten Fall erhält der Betroffene vom Staat nur etwa 30 Prozent seines vorherigen Bruttolohns. Im zweiten Fall handelt es sich nur noch um rund 15 Prozent, und der Staat kann dann auch die Ausübung eines anderen Berufs vorschreiben.
In Deutschland spielt der Begriff Erwerbsunfähigkeit vor allem für eine entsprechende Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung eine Rolle. Seit 2005 stellt die Erwerbsfähigkeit auch ein Kriterium dafür dar, ob man Arbeitslosengeld II oder Grundsicherung bei Erwerbsminderung oder Hilfe zum Lebensunterhalt erhält.
 
Art der Absicherung Leistungen
Private Berufsunfähigkeitsversicherung Zahlung einer vereinbarten Rente, wenn Sie Ihren Beruf zu 50 Prozent nicht mehr ausüben können
Private Erwerbsunfähigkeitsversicherung Zahlung einer vereinbarten Rente, wenn Sie gar keinen Beruf mehr ausüben können
Gesetzliche Erwerbsminderungsrente 15 Prozent Ihres vorherigen Bruttogehalts, wenn Sie noch drei bis sechs Stunden täglich irgendeinen Beruf ausüben können /
30 Prozent Ihres vorherigen Bruttogehalts, wenn Sie nur noch maximal drei Stunden täglich irgendeinen Beruf ausüben können
 

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