Rente und Leben

 
Eine betriebliche Altersversorgung (bAV) liegt vor, wenn der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer aus Anlass eines Arbeitsverhältnisses Versorgungsleistungen bei Alter, Invalidität und/oder Tod zusagt.
 
Um möglichst allen Arbeitgeber-Anforderungen gerecht zu werden, teilt sich die betriebliche Altersversorgung in fünf verschiedene Vorsorgemodelle auf. Alle 5 Varianten der Betriebsrente werden staatlich gefördert und es ist sowohl eine vom Arbeitgeber allein finanzierte Altersvorsorge als auch eine Entgeltumwandlung (Gehaltsumwandlung) des Arbeitnehmers möglich. Welche Variante der Arbeitgeber bevorzugt, liegt im Ermessen des Arbeitgebers. Alle Modelle, die in dieser Form vom Staat gefördert werden, sind "Hartz-IV-sicher".
 
Mögliche Modelle:
Direktversicherung, Pensionskasse, Unterstützungskasse, Pensionsfonds, Pensionszusage bzw. Direktzusage

 
Die Risikolebensversicherung ist eine reine Vorsorge für den Todesfall und dient dem Hinterbliebenenschutz. Insbesondere für Alleinverdiener mit Familie ist diese Vorsorge sehr wichtig. Weil die Beiträge zur Risikoleben sehr gering sind, kommt dieser Absicherung eine hohe Bedeutung zu. Verschiedene Zusatzbausteine zur Absicherung ergänzen die Risikolebensversicherung. Insbesondere die Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung (BUZ) ist eine sinnvolle und preiswerte Ergänzung zur Risikolebensversicherung.
Man unterscheidet verschiedene Formen der Risikolebensversicherung: Klassische Risikolebensversicherung, Verbundene Risikolebensversicherung, und Restschuldversicherung bzw. fallende Risikolebensversicherung. Die verbundene Risikolebensversicherung versichert zwei oder mehrere Personen in einer Police. Der Beitrag ist günstiger als bei zwei separaten Policen. Die Versicherungssumme wird einmalig beim Tod des zuerst Sterbenden ausgezahlt. Diese Form empfiehlt sich daher insbesondere für Ehepaare.
Bei der fallenden Risikolebens- oder Restschuldversicherung wird ein Versicherungsvertrag mit fallender Todesfallsumme vereinbart. Die Versicherungssumme wird zum Beispiel dem Tilgungsverlauf bei einer Immobilienfinanzierung angepasst. 

 
Eine private Rentenversicherung stellt eine zusätzliche Renteneinnahme im Alter dar. Sie sichert dem Versicherungsnehmer ein zusätzliches Einkommen, welches durch eine Einmalzahlung oder monatliche Zahlungen dargestellt wird.
Auch die Einzahlungen können in Form einer Einmalzahlung oder durch laufende Beiträge erfolgen.
 
Die private Rentenversicherung bietet darüber hinaus auch einen Steuervorteil, da bei Auszahlung lediglich der Ertragsanteil versteuert wird.

Die Riester-Rente stellt eine unverzichtbare Ergänzung zur gesetzlichen Rente dar.
Hierbei profitiert der Versicherungsnehmer von einer meist hohen staatlichen Förderquote.
Der Versicherte muss bestimmte Mindestbeiträge zahlen, um die volle Förderung zu bekommen. 
Bei den Mindestwerten handelt es sich um 4 Prozent des Vorjahres-Bruttoeinkommens und 60 Euro pro Jahr.

 
Die Rüruprente, die auch als Basisrente bezeichnet wird, wurde für Selbstständige und Freiberufler konzipiert. Für Angestellte und Beamte mit hoher Steuerlast eignet sich die Rürup Rente aber ebenfalls.

Die Steuerersparnis ist ein wichtiges Argument für die Rürup Rente: 2012 können 74 Prozent der Einzahlungen in Rürup-Rentenprodukte von der Steuer abgesetzt werden. Das gilt bis zu einem Höchstbetrag von 20.000 Euro pro Person. Die Absetzbarkeit steigt bis 2025 auf 100%, Einzahlungen können dann zu 100 Prozent von der Steuer abgesetzt werden. 

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